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PSO im Drucksaal
An der Druckmaschine wird die Farbe mit Hilfe eines Spektralfotometers
auf dem Farbmessbalken
des Druckbogens gemessen. Der PSO gibt für die Volltonfarben (CMYK) auf
dem entsprechenden
Papiertyp LAB-Werte (Farbraumwerte) vor, die der Drucker innerhalb von
Toleranzen (Delta E
-Werte = Farbabstandswerte) erreichen muss.
Zusätzlich ist der
Tonwertzuwachs für die Papiersorten vorgeschrieben, die es zu erreichen
gilt. Sind alle Parameter in den vorgeschriebenen Toleranzen ist die
größtmögliche Übereinstimmung von Proof und Druckergebnis erreicht.
Während der Produktion muss der Drucker darauf achten, dass bei den
Primärfarben eine maximale Abweichung von Delta E ‹ 2,5 nicht
überschritten wird.
Zertifikat
Die Gesellschaften FOGRA aus Deutschland oder UGRA aus der
Schweiz prüfen die Einhaltung
obengenannter Kriterien bei Evers-Druck. Bei Einhaltung und Erfüllung
von diesen Kriterien wird
den entsprechenden Betrieben ein Zertifikat für 2 Jahre verliehen. Nach
diesen 2 Jahren muß
erneut eine Prüfung erfolgen, um das Zertifikat um weitere 2 Jahre zu
verlängern.
Dies veranlasst
die Betriebe sich ständig an die vorgegebenen Qualitätskriterien zu
halten. Bei diesem Prüfvorgang wird die Qualität auf der Grundlage der
messtechnischen und visuellen Prozeduren festgelegt und im Hause der
Unternehmen kontrolliert. Damit ist jedes Unternehmen in der Lage,
seine Qualität bei der Herstellung von Printprodukten unabhängig und
neutral dem Kunden gegenüber zu dokumentieren.
Bisher sind in Deutschland von 11.500 Bogenoffsetdruckereien nur
ca. 150 Betriebe zertifiziert. Dies zeigt, dass der Erhalt eines
Zertifikates für die Druckunternehmen keine leichte Aufgabe darstellt.
Evers-Druck ist PSO-zertifiziert.
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